Home

Diese Website will zunächst Literaturhinweise und Links zur Geschichte der Schwulen zusammenfasssen und gezielt der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die ganz unterschiedliche Rezeption der Geschichte von Schwulen und Lesben macht es nach unserer Auffassung erforderlich, den Schwerpunkt auf die Geschichte der Schwulen zu legen. Das gilt insbesondere für die Verfolgung von Schwulen durch den Nationalsozialismus im Vergleich zur Situation der Lesben in dieser Zeit.

Da dieses ein (langsam) wachsendes Projekt sein soll, legen wir heute das Hauptaugenmerk auf die Periode der Verfolgung durch den Nationalsozialismus. Auch die Wirkungen der NS-Verfolgung auf die Situation von Schwulen beiderseits des in der Nachkriegszeit entstandenen ideologischen Grabens soll betrachtet werden.

Gern möchten wir aber weitere Übersichten hier einbauen, die wir gerade auch im Hinblick auf aktuelle Debatten zu einer neuen Gedenkpolitik für wichtig halten.
 

 

„Das Glück kam immer zu mir“

Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich

Seit 11. April 2011 ist die Biographie des letzten bekannten Zeitzeugen, der wegen Homosexualität in einem Konzentrationslager inhaftiert war, im Buchhandel erhältlich. Sie ist unter dem Titel „Das Glück kam immer zu mir. Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich“ im Campus-Verlag erschienen.
Buch Brazda
 
Rudolf Brazdas Lebensgeschichte ist ebenso erschütternd wie erstaunlich. Kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung lernt er seine erste große Liebe kennen und lebt mit seinem Freund offen zusammen – sogar eine Hochzeit feiern sie. Bald jedoch werden sie verhaftet, Brazda wird schließlich nach Buchenwald verschleppt.


Weitere Informationen

 

 
Debatten

Im Zusammenhang mit der Debatte über den Gedenkort für die verfolgten Homosexuellen der NS-Zeit ergab sich die Notwendigkeit, über die vielfältigen Legendenbildungen in diesem thematischen Zusammenhang nachzudenken. Einige erste Ansätze dazu haben wir jetzt in der Rubrik Debatten dokumentiert.

 
an-denken

Die bisher selbständige Website "www.an-denken.de" hat uns gebeten, ihr Informations- und Erinnerungsangebot in unsere Seiten zu integrieren. Wir halten das für eine gute Ergänzung unserer Site und würden uns freuen, wenn auch weitere Angehörige die Chance nutzen wollen, an Verwandte, die in der NS-Zeit verfolgt wurden, im Rahmen dieses Portals zu erinnern.

 
Stolpersteine für homosexuelle Verfolgte des NS-Regimes

Nicht nur in Berlin und Hamburg sind inzwischen im Rahmen der Stolperstein-Aktion des Kölner Künstlers Gunter Demnig Erinnerungssteine für Menschen gesetzt worden, die wegen ihrer Homosexualität Opfer nationalsozialistischer Verfolgung wurden.
Während in Hamburg und für einen Bezirk Berlins auch Internet-Verzeichnisse mit Angaben zu den Lebenswegen und Verlegeorten der so in die Erinnerung Gerufenen existieren, ist das nach unserer bisherigen Kenntnis an anderen Orten nicht der Fall.
Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele Informationen zu solchen Stolpersteinen zugeschickt werden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .
Uns ist die konkrete Erinnerung an die Verfolgungsopfer der entscheidende Punkt einer erinnernden Geschichtspolitik. Die Bundesrepublik hat schon zu viele vor allem selbstgewisse Zeigefinger politischer Forderungen in die öffentliche Landschaft gestellt.

Nach und nach werden wir auch eigene Beiträge zur Geschichte hier einstellen.

Hingewiesen sei noch auf unsere Website www.rosa-winkel.de zur Erinnerung an die Männer mit dem Rosa Winkel und ihr Schicksal in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern.



Für die Webseitenprogrammierung gilt unser besonderer Dank:

Webseitenprogrammierung & Design Sven Krummradt,

Betreiber u.a. der folgenden Seiten:

http://www.schuhe-stiefel-kaufen.de/
http://www.shirt-kleider-jeans.de/
http://www.entertainment-computer.de/

 
für die gesamte Website: © Alexander Zinn 2008